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Verdrahtung Sicherungskasten Starr / Flexibel |
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lunababy Neu hier
Mitglied seit: 05 Jul 2008 21:50 Beiträge: 17 Wohnort: schweiz
Online-Status:  ID = 533041 | Erstellt am: 7 Jul 2008 15:15 ID = 533041
Der HAK wurde schonmal modernisiert da der Versorger ein neues Erdkabel eingeführt hat.
In der Wohnung herrscht Klassischenullung (2Drähte, kein Schutzleiter).
Netzform ist TN-C
PAS mit Tiefenerder vorhanden.
Grüße!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: lunababy am 7 Jul 2008 15:25 ]
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fuchsi Fach-Mann
  
Mitglied seit: 05 Sep 2005 10:29 Beiträge: 192
Online-Status:  ID = 533042 | Erstellt am: 7 Jul 2008 15:41 ID = 533042
Hm. Also das mit dem sogenannten Bestandsschutz ist so nicht ganz richtig.
Dieser Bestandsschutz sagt lediglich aus, dass Anlagen, die zum Zeitpunkt der Errichtung den damaligen Standards entsporchen habe, heute noch geduldet werden. Diese Duldung erlischt aber bei einem Umbau/Änderungen an der Anlage.
So gesehen hätte bei der Modernisierung des HAK bereits 3adrig nachgerüstet werden müssen. Jedoch spätestens jetzt mit der Modernisierung der Unterverteilung MUSS die klassische Nullung durch eine moderne Nullung (3adrig) und RCD Schutz für alle Steckdosen nachgerüstet werden.
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ego Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 01 Mär 2006 19:22 Beiträge: 1355 Wohnort: Bensberg
Online-Status:  ID = 533088 | Erstellt am: 7 Jul 2008 19:14 ID = 533088
Leute, das ist doch schlicht nicht war!
Natürlich wäre es gut, alle 2adrigen Leitungen zu erneuern. Ein muss beim erneuern der Unterverteilung besteht aber wohl kaum, warum auch!
Eine Vernünftige, neue 5adrige Zuleitung + neuer UV ist der Ideale ausgangspunkt, um dann auch den Rest der Anlage mit der Zeit umzurüsten.
Und ein wesentlicher Schritt zu mehr Sicherheit ist es in der Regel auch!
Schliesslich bietet eine ordentliche Schutzisolierte UV mit vernünftiger berührungsgeschützter Verdrahtung+PEN-Klemmen wesenlich mehr übersicht als die üblichen, mit der Zeit gewachsenen Blechhaufem, meist mit fliegender Nullklemme, zusammengewürgten Adern und windschiefen Abdeckungen.
Die Einstellung: Entweder garnichts oder direkt alles neu machen ist oftmals mehr als Kontraproduktiv, und führt eher dazu das die Anlagen in ihrem miserablen Zustand verbleiben, bzw. vom laien zusammengeschustert werden(wenns der dumme Elektriker schon nicht macht...war doch ein klacks)
@lunababy
H07V-K in 10mm² reicht als verbindung Hauptschalter/LS aus. Am besten mit den Zuleitungsadern auf die DH-LS einspeisen. Bitte beachte den korrekten anschluss deiner abgangs PEN an die neue 5x16 Zuleitung.
Ich sag nur soviel: An deiner blauen N-Schiene sollte sich anschliessend ausser der Zuleitung keine weiteren Adern befinden...
[ Diese Nachricht wurde geändert von: ego am 7 Jul 2008 19:17 ]
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Trumbaschl Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 05 Mai 2004 09:32 Beiträge: 2748 Wohnort: Wien
Online-Status:  ID = 533097 | Erstellt am: 7 Jul 2008 19:46 ID = 533097
Zitat :
| | So gesehen hätte bei der Modernisierung des HAK bereits 3adrig nachgerüstet werden müssen. Jedoch spätestens jetzt mit der Modernisierung der Unterverteilung MUSS die klassische Nullung durch eine moderne Nullung (3adrig) und RCD Schutz für alle Steckdosen nachgerüstet werden. |
Das ist doch in Österreich genausowenig so.. Zitat aus irgendeiner ÖVE-Schrift zum thema klassische Nullung in Österreich: "Ein Austausch des Stromkreisverteilers oder der Wohnungszuleitung ist keine wesentliche Änderung an der Anlage." (sinngemäß zitiert). Kurz zusammengefaßt gibt es nach besagter Schrift kaum einen Grund der einen zwingen könnte, nachzurüsten, außer es wird ein Stromkreis wesentlich geändert und auch dann muß nur der betroffene Stromkreis umgerüstet werden. Neue Steckdosen an genullten Bestandskreisen müssen 3-adrig angeschlossen werden und FI-geschützt sein, neue Stromkreise detto, ansonsten kann alles bleiben wie es ist. Leider. Aber in mancher Hinsicht eben auch zum Glück. Die "I greif do nix an außer ollas!-Mentalität hat schon mehr Schaden angerichtet als sie genützt hat weil viele Kunden dann erst gleich gar nichts machen lassen.
Nichtsdestotrotz würde ich persönlich bei einer Anlage mit klassischer Nullung bis zum bitteren Ende um eine Komplettsanierung kämpfen.
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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"
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fuchsi Fach-Mann
  
Mitglied seit: 05 Sep 2005 10:29 Beiträge: 192
Online-Status:  ID = 533197 | Erstellt am: 8 Jul 2008 8:35 ID = 533197
OK. Möglich, dass eine Austausch der Verteilung nicht als wesentliche Änderung der Anlage betrachtet wird, aber ich finde es ist Murks.
Selbst Deutschland hat nun endlich die RCD Pflicht, und wenn ich heutzutage den Verteilerkasten austausche und wieder bei der klassischen Nullung bleibe, so lass ich es lieber gleich ganz.
Gut meine Einstellung beruht vielleicht daher, dass ich noch nie in meinem Leben eine genullte Steckdose gesehen habe. In meiner Gegend waren die E-Installationen schon seit 1970 3-Adrig oder es war diese 2adrige Standortisolierte Installation. Und die fliegt bei mir gnadenlos raus.
Oftmals ist es bei uns sogar relativ leicht möglich, einen PE nachzuziehen, das hier Einzeldraht im Wellrohr schon sehr lange Standard ist.
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Sue Fach-Mann
  
Mitglied seit: 29 Mai 2007 23:08 Beiträge: 144 Wohnort: Frechen
Online-Status:  ID = 533206 | Erstellt am: 8 Jul 2008 9:16 ID = 533206
Naja also wäre zumindest für den DLE ein RCD nachzurüsten, vor allem da es ja ohne Probleme möglich ist wenn der neu installiert wird. Und sollte der RCD erstmal da sein kann man nach und nach die anderen Stromkreise ebenfalls nachrüsten. Das ganze, also auch die Verantwortung, liegt ja beim Ausführenden bzw. bei demjenigen der die Anlage abnimmt. Ich persönlich würde mich damit ein wenig schwer tun, aber vielleicht sehen die schweizerischen Kollegen das nicht so verkrampft.
Gruß
Emmett
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Martin Wagner Quasselstrippe
   
Mitglied seit: 05 Apr 2004 16:44 Beiträge: 385 Wohnort: Unterfranken, Lkr. KT
Online-Status:  ID = 533286 | Erstellt am: 8 Jul 2008 15:02 ID = 533286
@Fuchsi
Das wurde hier bei meiner ehem. Firma in zig Mehrfamilienhäusern so gemacht.
Da wurde großräumig auf Erdanschlüsse umgestellt und das EVU hat die alten 50er und 60er Jahre Zählerverteiler nicht mehr akzeptiert, sofern keine Zählervorschalter und Drehstromverdrahtung drin waren.
Also gabs neue HV und in den Wohnungen neue UV. Nur keine neuen Endstromkreise, und da vorher fast alles Nullung war ists das jetzt auch noch. Da ist jetzt in jedem UV ein FI mit ca. 0...2 abgehenden Stromkreisen.
Je nach Hausbesitzer und dessen finanzieller Lage wird jetzt bei Mieterwechsel eine Wohnung gemacht. Oder halt auch nicht...
Gruß Martin
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shark1 Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 28 Aug 2004 19:56 Beiträge: 3131 Wohnort: ÖVE/VDE/CENELEC/HAR/ENEC
Online-Status:  ID = 533459 | Erstellt am: 8 Jul 2008 22:45 ID = 533459
An solch alten Installtionen arbeite ich auch nicht mehr, mein Schlaf ist mir das nicht Wert. Machte das frühr einmal und hatte danach ca. ein Jahhr lang Alpträume. Also wenn keine 3aderigen Leitungen vorhanden sind wird alles neu bzw alles bleibt wie es ist.
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Martin Wagner Quasselstrippe
   
Mitglied seit: 05 Apr 2004 16:44 Beiträge: 385 Wohnort: Unterfranken, Lkr. KT
Online-Status:  ID = 533597 | Erstellt am: 9 Jul 2008 16:34 ID = 533597
Wenn dir der Meister sagt "so wird das gemacht", dann machst du das so. Da gibts keine Diskussion.
Der Meister wiederrum muss sich "bists nicht du, dann ists halt ein anderer" anhören, und wenn du den Auftrag nicht annimmst ist der Kunde für immer weg.
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shark1 Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 28 Aug 2004 19:56 Beiträge: 3131 Wohnort: ÖVE/VDE/CENELEC/HAR/ENEC
Online-Status:  ID = 533667 | Erstellt am: 9 Jul 2008 20:18 ID = 533667
Zum Glück kann ich mir meine Kunden aussuchen
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